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10.03. - Sylvie Schenk „Eine gewöhnliche Familie“

10.03. - Sylvie Schenk „Eine gewöhnliche Familie“
10.03. - Sylvie Schenk „Eine gewöhnliche Familie“
© ales vega

LITERATURLOUNGE

Sonntag, 10. März 2019, um 11.00 Uhr

Zu Gast: Sylvie Schenk „Eine gewöhnliche Familie“

Mit Heribert Leuchter (Saxophon)

Ein literarisches Kammerspiel

Die Geschwister Cardin sind zu viert. Als Tante Tamara und Onkel Simon hochbetagt und kinderlos sterben, werden am Tag der Beerdigung jedoch nicht nur die Trennlinien zwischen den vier Geschwistern sichtbar, sondern die Gräben in der gesamten Familie. Die Verstorbenen waren es, die alle zusammenhielten. Nun hinterlassen sie neben Uneinigkeit vor allem viel Geld und eine Auseinandersetzung um das Erbe, die schon auf dem Weg zur Trauerhalle ihren Anfang nimmt. Die gefühlte Ungerechtigkeit in der Verwandtschaft ist außergewöhnlich groß – und genau darin ist diese französische Familie so ziemlich gewöhnlich. Nicht jede Trauer ist echt. Sylvie Schenk hat einen Roman geschrieben, der auf wenigen Seiten poetisch, klar und klug die Geheimnisse einer ganzen Familie ausleuchtet.

Sylvie Schenk wurde in Chambéry, Frankreich, geboren, studierte in Lyon und lebt seit 1966 in Deutschland. Sylvie Schenk veröffentlichte Lyrik auf Französisch und schreibt seit 1992 auf Deutsch. Sie lebt bei Aachen und in La Roche-de-Rame, Hautes-Alpes. Von ihren Romanen sei hier erwähnt „Bodin lacht“ und „Schnell, dein Leben“.

Hinweis: Die eigentlich an diesem Tag geplante Vorstellung von Bernhard Aichners „Bösland“ kann leider nicht stattfinden.