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16.05. - In welcher Demokratie wollen wir leben?

16.05. - In welcher Demokratie wollen wir leben?
16.05. - In welcher Demokratie wollen wir leben?
Frankfurt, Germany - December 15, 2009: Citizens' initiative caring about european change in use of nuclear power © Rklfoto

DEMOKRATIE NEU DENKEN!

Diskutieren Sie mit!

 Demokratie, jetzt! Zur Demokratisierung der Demokratie

Soirée am Dom

Buchpräsentation

Do 14. Mai 2019, 19:00-21:30 Uhr

Politikverdrossenheit, postdemokratische Zustände, Krise der Parteien und des liberalen Parlamentarismus – wohin entwickelt sich unsere demokratische Verfasstheit? In Anbetracht der wachsenden sozialen Ausgrenzungen und der ökologischen Entgrenzungen entwirft Stephan Lessenich Perspektiven für eine solidarische, inklusive und nachhaltige Demokratie; Rainer Forst kommentiert.

· Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe, Universität München

· Prof. Dr. Rainer Forst, Politischer Philosoph, Goethe-Universität, Frankfurt

Eintritt 5 €/4 €

In welcher Demokratie wollen wir leben?

Thementag

Sa 16. Mai 2020, 10:00-17:00 Uhr

Brauchen wir mehr marktkonforme Demokratie, wie Kanzlerin Merkel behauptet? Brauchen wir eine autoritär-illiberale Demokratie, wie Victor Orban und einige Politiker der AFD fordern? Oder ist vielmehr das Ziel der Demokratisierung der Demokratie auszurufen, um am neuen Leitbild eines progressiven, inklusiven und nachhaltigen Gemeinwesens zu arbeiten? Welche Wege hin zu einer demokratischeren und sozialökologisch nachhaltigeren Zukunft können wir beschreiten?

Vortragende:

· Ben Christian, Initiative für innovative Demokratie „mehralswählen“, Frankfurt

· Prof. Dr. Klaus Dörre, Soziologe Friedrich-Schiller-Universität Jena, Leiter des Postwachstumskollegs Uni Jena

· Dr. Eva von Redecker, Humboldt-Universität Berlin

· Ilija Trojanow, Autor, Weltensammler, Wien

· Klaus Pickshaus IG Metall, Frankfurt

· Alexis Passadakis (ATTAC), Frankfurt

· telegnom (Chaos Computer Club), Frankfurt

Bitte anmelden: A200516TW Eintritt frei!

Weniger Kapitalismus – mehr Demokratie!

Streit-Raum Haus am Dom

Mi 20. Mai 2020, 19:00-21:00 Uhr

Der digitalisierte Gegenwartskapitalismus ändert fundamental die Arbeit und damit die Situation abhängig Beschäftigter. Oft in Verteidigungshaltung engagieren sich Gewerkschaften gute Arbeit sicherzustellen, doch die Transformationen in unserer Marktgesellschaft, fördern oft prekäre Arbeitsformen, Ausweitung von Niedriglöhnen und Burnout-Gefährdungen in Kernbelegschaften. Wie können wir die Mitbestimmung des Volkes demokratischer gestalten? 

Gibt es arbeitspolitische Alternativen gegenüber den permanenten Ausgrenzungsprozessen und Leistungssteigerungen im Inneren? Ist die altneue Idee einer ökologisch-sozialen Wirtschaftsdemokratie ein Hebel, das „Immer schneller, immer dichter“ zu bändigen? Kann gute Arbeit in der Transformation gelingen?

· Prof. Dr. Hans-Jürgen Urban, IG Metall, Autor des Buches „Gute Arbeit in der Transformation“, Frankfurt

· Dirk Pollert, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände e.V., Frankfurt

· Thomas Gebauer, Sprecher der medico-Stiftung, Frankfurt

Kooperation:

 Deutscher Gewerkschaftsbund, DGB-Frankfurt/RheinMain

· Katholische Erwachsenenbildung Frankfurt

Eintritt frei