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18.11. - Abraham und Isaak

18.11. - Abraham und Isaak
18.11. - Abraham und Isaak
Rossini

OPER UND RELIGION

Von Abraham zu Jesus von Nazareth

Biblische Stoffe in der Musiktheatergeschichte

Das Buch der Bücher fesselt und bannt seit Jahrtausenden die europäische Kultur. Die Malerei, die Dichtung, allem voran aber die Oper, verwendeten sie unentwegt als stofflichen Steinbruch und als Dar­stellungsfolie der eigenen Zeit­horizonte. Eine reiche Poeisis des monotheistischen Religions­begriffes entstand. Das „Alte Testament“ kann zugleich als narratives Fundament des ethischen Diskurses der Neuzeit betrachtet werden. Die Bibel verlor nie ihre Kraft auch als Ferment des Ästhetischen. Das erweist sich gerade im Medium der Musiktheater- und Orato­riumsdramaturgie. Noch das moderne säkulare Denken ­be­dient sich als Veranschauli­chung seines eigenen Ansin­nens der alten Bilder und Ge­schichten Israels. Neben der breiten Präsenz des Mythos nimmt die nicht minder theatrale der biblischen Geschich­ten, auch jener des Neuen Testaments, keinen sekundären Rang ein.

Moses

Von Gioachino Rossini über Arnold Schönberg zu Kurt Weill

Mo 11. November 2019, 19:30-21:00 Uhr

 

Abraham und Isaak

Von Igor Strawinsky über Benjamin Britten zu Leonard Cohen

Mo 18. November 2019, 19:30-21:00 Uhr

 

Das Leiden der Propheten

Von Georg Händel über Felix Mendelssohn-Bartholdy, Giuseppe Verdi, Leonard Bernstein zu Petr Eben

Mo 25. November 2019, 19:30-21:00 Uhr

 

Esther, Dalila, Salome, Maria Magdalena

Von Georg Händel über Camille Saint-Saëns und Richard Strauss zu John Coolige Adams

Mo 9. Dezember 2019, 19:30-21:00 Uhr

 

Schöpfung, Kreuzweg, Passion

Von Joseph Haydn über Johanne Sebastian Bach und Gerald Martin zu Francis Poulenc

Mo 16. Dezember 2019, 19:30-21:00 Uhr

 

· Prof. Norbert Abels, Musikwissenschaftler

 

Alle Veranstaltungen im Haus am Dom

 

Eintritt pro Veranstaltung: 5 €/4 €