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21.05. - Brüder - Weimarer Verhältnisse

21.05. - Brüder - Weimarer Verhältnisse
21.05. - Brüder - Weimarer Verhältnisse
"Abwege" D 1928 Brigitte Helm (Mitte, weißes Kleid) © Filmausschnitte

WEIMARER VERHÄLTNISSE

Filmreihe im Filmmuseum

7., 14., 21., 28. Mai 2019, dienstags, 18:00 Uhr

Die Etablierung von populisti­schen Parteien in den Parla­menten sowie das Erstarken autoritärer und demokratiefeindlicher Bewegungen weckt gerade in Deutschland die Erinnerung an den schon einmal erfolgten Verlust der ersten Demokratie, der Wei­marer Re­publik. Doch wie zeichneten sich die politischen Unruhe-Jahre im Kino der Weimarer Republik ab? War Weimar tatsächlich, zumindest im Film, so instabil, wie es im Nachhi­nein den Anschein hat? Oder gab es zumindest im Kino nicht auch die Vision einer stabilen Demokratie und des Aufbruchs wider den Nationa­lismus für ein freiheitliches Europa? DK

10 €/8 €

Di 7. Mai 2019

Der müde Tod (1921, 98 Min./Regie: Fritz Lang)

Die romantisch-tragische Geschichte einer jungen Frau, die den Ehemann vom Tod zurückfordert. Lang rezipiert in diesem Film auch das traumatische Erlebnis des Ersten Weltkrieges, das den Tod „müde“ gemacht habe.

 

Di 14. Mai 2019

Abwege (1928, 98 Min./Regie: Georg Wilhelm Papst)

Die Ehe- und Lebenskrise eines gut situierten Ehepaares, das sich einander entfremdet hat und doch nicht voneinander lassen kann. In stilistischer Strenge von Papst inszeniertes Kammerspiel, in dem sich die Enge als auch die neugewonnen Freiheiten der Weimarer Republik widerspiegeln.

 

Di 21. Mai 2019

Brüder (1929, 76 Min./Regie: Werner Hochbaum)

Im Jahr 1929 als Koproduk­tion der Hafenarbeitergewerk­schaft mit der SPD realisierter Film über den berühmten Generalstreik im Hamburger Hafen 1896/97. An Hand des Einzelschicksals eines engagierten Schauermannes wird von den Anfängen des Streiks, vom Zusammenbruch des Hafenbetriebes, aber auch von den die Lage zusätzlich verschärfenden Wit­ter­ungsbedingungen des Winters erzählt.

 

Di 28. Mai 2019

Waterloo (1929, 120 Min./Regie: Berthold Viertel)

Der Monumental-, Ausstat­tungs- und Kriegsfilm schildert in patriotisch-deutschnationaler Weise den Verlauf der titelgebenden Entschei­dungs­schlacht gegen Napole­on und die sich unmittelbar zuvor abspielenden Ereig­nisse. Für die Produktions­firma Emelka indes geriet der Film zum finanziellen Fiasko.

 

Kooperation:

· Deutsches Filminstitut & Filmmuseum

Evangelische Akademie Frankfurt

 

Alle Filme mit (Live) Musik­begleitung, wissenschaftlicher Einführung und Diskussion.