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22.03. - Kirche, Krieg und Krankenmord

22.03. - Kirche, Krieg und Krankenmord
22.03. - Kirche, Krieg und Krankenmord
Bischof von Galen © muenster.de

Ausstellung "erfasst, verfolgt, vernichtet."

10. April-17. Mai 2018 im Zollamtssaal

Die Ausstellung beschäftigt sich mit den ideologischen und institutionellen Voraus­set­zun­gen der Morde an kranken und be­hinderten Menschen während des Nationalsozialismus. Sie rekonstruiert die Formen der Ausgrenzung, die Praxis der Zwangssterilisation ab 1934 und die NS-„Euthanasie“ selbst. Exemplarisch werden Opfer vorgestellt und ihre Geschich­ten erzählt. Parallel wird die Organisation der Tat, das Engagement der Täter und Tatbeteiligten untersucht. Teil der Ausstellung ist auch die Auseinandersetzung mit dem Geschehen nach 1945.   

Eintritt frei!

Im Rahmenprogramm:

Kirche, Krieg und Krankenmord. Der Fall von Galen als Lehrstück

Do 22. März 2018, 19:30 Uhr

Haus am Dom, Domplatz 3

Clemens August Kardinal Graf von Galen war von 1933 bis 1946 Bischof von Münster. Bekannt wurde er unter anderem durch sein öffentliches Auftreten gegen die Tötung so genannten „lebensunwerten Lebens“ während des Dritten Reichs. Er wurde 1946 zum Kardinal erhoben und 2005 seliggesprochen.

Der Vortrag von Prof. Win­frie­d Süß stellt das Handeln des Bischofs von Münster in den Kontext katholischer Reaktio­nen auf den Massenmord an geistig behinderten Menschen.