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22.4.23, 10-17 Uhr: Dorothee Sölle: Mystik ist Widerstand

22.4.23, 10-17 Uhr: Dorothee Sölle: Mystik ist Widerstand
22.4.23, 10-17 Uhr: Dorothee Sölle: Mystik ist Widerstand
Dorothee Sölle © Burkhard Bartel

Bitte beachten Sie dazu auch diese Veranstaltung in der Evangelischen Akademie:

Dorothee Sölle: "Und ist noch nicht erschienen, was wir sein werden"

Montag, 20. März 2023, 18 bis 20 Uhr, Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9

Können wir Dorothee Sölle (1929–2003) als „feministische Sympathisantin Gottes“ bezeichnen? Die Initiatorin des Politischen Nachtgebets zwischen 1968 und 1972 in Köln war eine Kämpferin für Frieden, Menschenrechte und Geschlechtergerechtigkeit. Zugleich vertrat sie eine „diesseitige“ Theologie, immer auf die Freiheit fokussiert, die sie – anders als Martin Luther – vor allem als politische Freiheit von Christenmenschen verstand. Sölle war eine Dichterin und Sprachkünstlerin von Rang, lebte ein Leben in der Lyrik, die ihr theologische Dimensionen jenseits von Mythos und Wissenschaft erschloss. Viele Jahre lang füllte sie – zusammen mit Luise Schottroff – die Hallen des Deutschen Evangelischen Kirchentags, lehrte an Universitäten, war leidenschaftlich friedensbewegt und international vernetzt. „Wann werden wir sichtbar in einer gerechten Welt, die niemanden von der Wahrheitsfindung ausschließt und ausplündert?“, fragte sie. 20 Jahre nach ihrem frühen Tod wollen wir an sie erinnern.

Weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Evangelischen Akademie.

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Bistum Limburg

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