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2.7.-9.9.20 Sebastião Salgado mit "Terra"

Fotos des weltberühmten Fotografen sind den Landlosen Brasiliens gewidmet
2.7.-9.9.20 Sebastião Salgado mit "Terra"
2.7.-9.9.20 Sebastião Salgado mit "Terra"
© HaD

Terra: So ist die Ausstellung überschrieben, die der weltberühmte Fotograf und aktuelle Träger des Friedenspreises des deutschen Buchhandels Sebastiao Salgado den Menschen ohne Land in Brasilien gewidmet hat. Im Haus am Dom ist die Ausstellung vom 2. Juli bis 9. September zu sehen, werktäglich von 9 bis 17 Uhr, samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei. Zur Vernissage am 2. Juli spricht um 18 Uhr Wolfgang Hees, der Vorsitzende von "FreundInnen der brasilianischen Landlosenbewegegung MST, Deutschland. 

Der Kampf um Land ist ein brisantes Thema in Brasilien. Es gibt zigtausende Entwurzelte, Indigene, Bauern und Tagelöhner, die überall im Land und in den Städten in Lagern am Straßenrand leben. Salgado ruft zur Rettung der Indigenen und Landlosen auf. Ihnen drohe Völkermord - durch  Corona und wirtschaftliche Ausbeutung. 

Zum Begleitprogramm gehören ein Filmabend am 6. Juli um 19 Uhr - gezeigt wird "Die Amazonas-Synode in Rom und der Kampf um die grüne Lunge der Welt" von Martin Keßler - und ein Vortrag mit Diskussion am 8. September um 19 Uhr zum Thema "Präsident Bolsonaro: Christ oder Faschist oder beides?". Die Begleitveranstaltungen sind kostenlos. Es wird um Anmeldung und Mund-Nasen-Schutz gebeten.