Kategorien &
Plattformen

Die ganze Welt auf dem Dach vom 17.7.-9.8.2020

Ausgezeichnete Filme beim Sommerkino auf der Terrasse des Hauses am Dom
Die ganze Welt auf dem Dach vom 17.7.-9.8.2020
Die ganze Welt auf dem Dach vom 17.7.-9.8.2020
© gottselig.net
© gottselig.net

Alle Filme werden jeweils an drei Abenden gezeigt. Filmbeginn ist um 21 Uhr, Einlass jeweils um 20 Uhr. Der Eintritt kostet 11 Euro, das Platzangebot ist Corona-bedingt reduziert. Bei schlechtem Wetter findet das Kino im Großen Saal, Haus am Dom statt.

Karten bekommen Sie an allen bekannten Vorverkaufsstellen von Adticket, im Haus am Dom und online über Adticket Weitere Informationen: www.hausamdom-frankfurt.de. 


Mit einem hochklassigen internationalen Programm wartet in diesem Sommer wieder das Freiluftkino mit der schönsten Aussicht Frankfurts auf: Auf der Dachterrasse des Hauses am Dom, Domplatz 3, ist vom 17. Juli bis 9. August die ganze Welt zu Gast. Gezeigt werden acht der besten Filme aus den beiden vergangenen hervorragenden Filmjahren.

Zum Start wird die israelische Filmkomödie „Tel Aviv on Fire“ gezeigt, in der es Verwicklungen rund um eine palästinensische Fernsehserie gibt. „Beale Street“, ein Melodram von Barry Jenkins über ein afroamerikanisches Liebespaar in den 1970er Jahren, beruht auf einem Roman von James Baldwin. „Leid und Herrlichkeit“ von Pedro Amodóvar – unter anderem in Cannes mit der goldenen Palme bedacht – ist eine Reflexion über Krankheit, Erinnerung und das Altern mit ästhetischer Sogwirkung. Viel Beachtung hat der deutsche Spielfilm „Systemsprenger“ von Nora Fingerscheid gefunden, der die Odyssee eines neunjährigen Mädchens durch Einrichtungen und Psychiatrie zeigt. Die unter die Haut gehende Darstellung wurde mit dem deutschen und dem europäischen Filmpreis ausgezeichnet.

In „Van Gogh an der Schwelle zur Ewigkeit“ taucht Julian Schnabel tief in die Persönlichkeit des Malers ein, um die fieberhafte Entstehung seiner Werke auszuloten. Dafür gab es 2018 in Venedig den Goldenen Löwe. „Ein ganz gewöhnlicher Held“ von Emilio Estevez ist ein Plädoyer für Mitmenschlichkeit, das die gegenwärtige politische Stimmung in den USA aufnimmt. „Porträt einer jungen Frau in Flammen“ ist ein ungewöhnlicher französischer Liebesfilm, der im historischen Rahmen weibliche Erfahrung und gesellschaftliche Zwänge abbildet. Ein ganz anderes Genre ist die Reisedokumentation des jungen Hessen Dennis Kailing, der allein auf dem  Fahrrad die Welt umrundet hat und die Zuschauer unter dem Titel „Besser Welt als Nie“ an seinem Abenteuer teilhaben lässt.