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Ein stark verjüngtes Gremium

Der 14. Frankfurter Stadtsynodalrat hat sich konstitutiert
Ein stark verjüngtes Gremium
Ein stark verjüngtes Gremium
Marianne © Thurn/Katholische Stadtkirche

Nachdem der ursprünglich vorgesehene Termin Ende März aufgrund der Corona-Pandemie ausfallen musste, hat sich der neue Stadtsynodalrat am Dienstag, 2. Juni, konstituiert. Die gewählte Vorsitzende der Stadtversammlung, Mariann Brandt, und ihre Stellvertreterin Christiane Leonhardt sind neben dem Stadtdekan kraft Amtes Mitglieder im Vorstand. Zusätzlich in den Vorstand gewählt wurden Monika Humpert und Andreas Feldmar.

In einem ersten Austausch wurden Vorschläge für Themen und Schwerpunkte der kommenden Amtszeit gesammelt. Stadtdekan zu  Eltz betonte den hohen Stellenwert einer qualitätsvollen synodalen Beratung. Aufgabe des neuen Vorstandes wird es sein, dafür geeignete, auch unkonventionelle Arbeitsformen und Sitzungsformate vorzuschlagen.

Dem Stadtsynodalrat gehören gewählte Vertreter der Pfarreien beziehungsweise des Pastoralen Raums, der Priester und Diakone, der Pastoral- und Gemeindereferenten und Referetinnen und der Ge-meinden von Katholiken anderer Muttersprache an. Bei der Kurzvorstellung wurde deutlich, dass es für über die Hälfte der Mitglieder die erste Amtszeit im Synodalrat ist und dass sich das Gremium gegenüber der vergangenen Amtszeit deutlich verjüngt hat.

Der Stadtsynodalrat ist das synodale Dialoggremium auf Stadtebene und hat das Recht, in allen Angelegenheiten der Stadtkirche mitzuwirken. Der Stadtdekan und die übrigen Mit-glieder informieren sich als Dialogpartner, beraten gemeinsam und fassen gemeinsam Beschlüsse.

Während die Stadtversammlung die Frankfurter Katholiken besonders im gesellschaftspolitischen Bereich vertritt, befasst sich der Stadtsynodalrat vor allem mit pastoralen Themen und der Entwicklung der Seelsorge in Frankfurt.