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Verabschiedung der 7. Bürger-Akademie-Generation: famos digital

Verabschiedung der 7. Bürger-Akademie-Generation: famos digital
Verabschiedung der 7. Bürger-Akademie-Generation: famos digital
© Stiftung Polytechnische Gesellschaft / Dominik Buschardt

"Hinter uns liegt ein aufregendes, ein abwechslungsreiches, ein emotionales, ein tiefgründiges und ein digitales Jahr", eröffneten die Bürger-Akademiker Angela Lerch-Tautermann, Andreas Will und Michael Betz ihre Abschlussrede in der Evangelischen Akademie. "Getrieben von der Neugier, überrascht von der Vielzahl an ehrenamtlichen Aufgaben und fasziniert von den vielen Menschen, die diese Aufgaben ausführen, trafen wir uns in der Akademie der Begegnungen – in der Bürger-Akademie. Die Freude auf das Programm war groß."

Und sie blieben dabei. Trotz Corona, trotz Lockdown, trotz der Umstellung auf totale Digitalität haben die 25 herausragenden, ehrenamtlich aktiven Frankfurterinnen und Frankfurter ihren Jahrgang abgeschlossen. Von der katholischen Stadtkirche war Gabi Huckelmann aus Sankt Bonifatius dabei. Umstandsbedingt wurde der Kurs um vier Monate verlängert, was die Teilnehmerinnen und Teilnehmer vermutlich alles andere als negativ empfunden haben, wie auch nicht die rein digitale Durchführung. Im Gegenteil: "Aus dem Programm wurde ein digitaler Zauber, vor allem dank Konrad [Dorenkamp, Bereichsleiter der Stiftung, Anm. d. A.], Claudia und Christian [Bingel und Berndt, Anm. d. A.]. Ihr habt uns in eine digitale Welt eingeführt und uns gezeigt, dass man auch dort viel erleben und Spaß haben kann", lobten sie die Verantwortlichen in höchsten Tönen.

Denn die Begegnung, die Vernetzung zeichnet die Bürger-Akademie aus. In Kombination mit spezifischen Themenseminaren führt sie so nicht nur zu einem größeren Netzwerk, sondern zu einer Weiterqualifizierung der ehrenamtlich tätigen Bürgerinnen und Bürger. Umso schöner, dass der 7. Jahrgang das Projekt als "Börse zum Freunde finden" adelte und gleichzeitig den Nutzen der rein digitalen Seminare hervorhob: "Trotz aller Anstrengungen hat sich jedes Mal wieder gezeigt, wie wertvoll und wirkungsvoll es war, den inneren Schweinehund zu überwinden und sich vor den Rechner gesetzt zu haben. Wir haben viel gelacht und viel über die Seminarthemen hinaus gelernt." Ein schönes, besonderes Lob, denn vor allem in den vergangenen Monaten war gemeinsames Lachen aufgrund der Umstände ein rares Gut.

Die spielerische Herangehensweise in einigen Seminaren begeisterte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. "Aus Erwachsenen wurden Spielkinder, die tüftelten und rätselten", lobten sie die Maßnahmen. Konrad Dorenkamp freut sich über so viel Anerkennung für das von ihm zusammengestellte Programm: "Mein Ansporn war es, unseren Stipendiaten trotz oder gerade wegen der schwierigen Situation ein tragendes und hilfreiches Seminarangebot machen zu können. Ich freue mich, dass das offensichtlich aufgegangen ist."

Da verwundert es nicht, dass der Bootsausflug auf dem Main nicht nur zu einem Pflichttermin für Stipendiaten, sondern zu einer gemeinsamen Abschlussfeier von Freundinnen und Freunden wurde: "Wir sind alle zusammen. Wir sind ein Band. Wir sind ein Bund. Wir sind die siebte Generation der Bürger-Akademie!"

Text: Jens-Ekkehard Bernerth, Originalquelle

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