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Zehn-Punkte-Challenge für die Schöpfung

Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen veröffentlicht Flyer
Zehn-Punkte-Challenge für die Schöpfung
Zehn-Punkte-Challenge für die Schöpfung
Die Schöpfung - schön und zerbrechlich. © Louis Maniquet / unsplash.com

Das Netzwerk Frankfurter Eine-Welt-Gruppen hat eine zehn-Punkte-Challenge zusammengestellt. Ziel ist, die Umwelt zu entlasten und die Schöpfung zu bewahren - und zwar weniger durch Verzicht als vielmehr durch bewusste gute Entscheidungen. Das macht Spaß, ist gesund, schont die Natur und spart Geld.

Der dazugehörige Flyer trägt den Titel: „Man gönnt sich ja sonst nichts…“ und gibt Anregungen für den Klimaschutz im Privatleben, aber auch für Gemeinden und Verbänden. Als Kooperationspartner sind die Abteilung Weltkirche des Bistums Limburg, die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) und der Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ) dabei. Der Flyer ist verknüpft mit der Misereor Fastenaktion 2021. Was also kann man tun, um zur Schöpfungsbewahrung beizutragen? Hier kommt die zehn-Punkte-Challenge!

  1. GESUND FORTBEWEGEN – FETT VERBRENNEN STATT BENZIN: Mit weniger Tempo komme ich viel entspannter ans Ziel. Zu Fuß oder mit dem Fahrrad bleiben Körper und Geist fit und gesund.
  2. INTELLIGENT REISEN: Mit dem Zug fahren ist bequem und komfortabel. Falls eine Flugreise unvermeidbar ist, zahle ich eine Kompensation für die Umwelt. Kreuzfahrten sind für mich out!
  3. NICHT STÄNDIG UNTER STROM STEHEN: Stromsparen geht einfach und ist gut für den Geldbeutel: LED-Lampen benutzen, Stand-by ausschalten, Wasch- und Spülmaschine richtig voll machen und auf unnötige Haushaltsgeräte verzichten. Beim Neukauf achte ich auf Energielabel und nutze natürlich Ökostrom.
  4. SCHLANK HEIZEN: 20° Raumtemperatur sind optimal; Warme Wohnräume machen müde. Stoßlüften schafft frische Luft ohne Auskühlung und spart richtig Geld.
  5. ICH HABE WAS, WAS DU NICHT HAST… Meine Sachen sind mir ans Herz gewachsen, ich lasse sie reparieren statt sie wegzuwerfen. Mit anderen teilen: z.B. Carsharing, Tauschbörse oder Flohmarkt machen Spaß.
  6. KLUG EINKAUFEN – FAIR IST MEHR: Von Schnäppchen lass ich mich nicht ködern. Ich bevorzuge unverpackte, regionale und saisonale Produkte. Bio-Kost ist gesünder. Fair gehandelte Waren bieten doppelten Genuss: hohe Qualität und ein gutes Gewissen.
  7. CLEVER ESSEN: Ich kaufe gezielt was ich brauche. Beim Fleisch gilt für mich: Klasse statt Masse. Das erhöht den Genuss, ist gut für Mensch, Tier und Umwelt.
  8. GÖNN DIR WAS – QUALITÄT IST MODE: Was soll ich anziehen? Hochwertige und fair produzierte Kleidung sieht gut aus. Ein übersichtlicher Kleiderschrank reduziert das allmorgendliche Dilemma.
  9. ALLES FLIESST, ICH ENTSCHEIDE WIEVIEL! Mit wertvollem Trinkwasser gehe ich sorgsam um. Bei der Toilettenspülung, beim Duschen, der Spülmaschine…
  10. MEIN GELD KRIEGT NICHT JEDER! Keine Kohle für Kohle und Rüstung. Sparkassen, Volks- und Genossenschaftsbanken legen nach ethischen und nachhaltigen Kriterien an.

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