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Ewige Profess bei den Missionsärztlichen Schwestern

Carmen Speck legt in Frankfurt ihr ewiges Gelübde ab/Gottesdienst wird live gestreamt
Ewige Profess bei den Missionsärztlichen Schwestern
Ewige Profess bei den Missionsärztlichen Schwestern
Carmen Speck legt die ewigen Gelübde ab

In einer besonderen Feier in Heilig Kreuz - Zentrum für christliche Meditation und Spiritualität wird am Samstag, 20. Juni, um 14 Uhr Schwester Carmen Speck ihr ewiges Gelübde bei den Missionsärztlichen Schwestern ablegen. Die 45-jährige Grundschullehrerin und Physiotherapeutin, geboren und aufgewachsen in der Schweiz, lebt seit 2009 in Frankfurt. Sie wohnt in einer Kommunität mit drei weiteren Schwestern und arbeitet in der Elisabeth-Straßenambulanz mit obdachlosen und nicht versicherten Menschen. Die feierliche Profess kann aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen nur im kleinen Kreis von Familie, Freunden und Mitschwestern begangen werden. Der Gottesdienst, dem Tobias Specker SJ vorsteht, wird aber live gestreamt. Der Link dazu ist zwei Tage vor dem Ereignis auf der Homepage der Missionsärztlichen Schwestern unter https://missionsaerztliche-schwestern.org/home/ einsehbar.

Für die Klienten Bulgarisch gelernt

Nach neun Jahren in der Gemeinschaft der Ursulinen hatte Carmen Speck nach einem Kontakt mit den Missionsärztlichen Schwestern einen Neuanfang gestartet und in Frankfurt die lange Ausbildungszeit in Gemeinschaft mit Postulat, Noviziat und Juniorat durchlaufen. Nachdem sie zunächst als Physiotherapeutin, unter anderem in Höchster Krankenhaus, tätig war, wechselte sie 2016 in die Straßenambulanz. Um dort gut mit der größten Gruppe der Klienten kommunizieren zu können, erweiterte sie ihre Sprachkenntnisse in Französisch, Italienisch und Englisch um Bulgarisch, das sie inzwischen fließend spricht.  In ihrer Jugend war die Ordensfrau nicht nur beim Skifahren, Wandern und Klettern aktiv, sondern auch leidenschaftliche Kunstturnerin.

Ihre persönliche Professformel

Im Gottesdienst wird sie ihre persönliche Professformel vortragen, die die anwesenden Schwestern mit dem Gemeinschaftsgebet bestätigen. Die Professdokumente werden anschließend von Schwester Kristina Wolf - Koordinatorin der Region Deutschland -, Pater Specker als offiziellem Vertreter der Kirche und Carmen Speck selbst unterzeichnet. Eine kleine Schola von Missionsärztlichen Schwestern und Benedikt Milenkovic sorgen für die musikalische Umrahmung. Schwester Agnes Lanfermann, Missionsärztliche Schwester und Ordensreferentin des Bistum Limburg, wird einen Impuls geben.

Die Missionsärztliche Schwestern sind eine katholische Ordensgemeinschaft mit Mitgliedern aus Afrika, Asien, Europa, Latein Amerika und den USA, gegründet 1925 in Washington/USA von der österreichischen Ärztin Dr. Anna Dengel. Ddie Gemeinschaft sist eit 1958 in Deutschland tätig, außer in Frankfurt in Berlin und in der Ruhrregion. Sie engagieren sich besonders für Wohnungslose, Migranten und Geflüchtete, Frauen, die misshandelt und ausgebeutet werden, und Menschen mit Behinderungen. In Frankfurt leben neun Schwestern in zwei Kommunitäten.