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Frankfurter Hausgespräche: Zentrum und Extreme

Frankfurter Hausgespräche: Zentrum und Extreme
Frankfurter Hausgespräche: Zentrum und Extreme

Bereits zum zehnten Mal veranstalten das Frankfurter Goethe-Haus/Freies Deutsches Hochstift, die Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, das Haus am Dom und das Literaturhaus Frankfurt gemeinsam die Frankfurter HausGespräche, dieses Jahr unter dem Titel: Zentrum und Extreme. Wechselspiele der offenen Gesellschaft.

Aufgeregtheiten, Empörungs­rhetorik und extreme Polari­sierungen sind Kennzeichen der Zeit. Wie geht die offene Gesellschaft mit Aus­schlägen dieser Art um? Kann sie Mitte und Maß bewahren? Wie beeinflussen Extreme und Zentrum einander – in Inhalt und Form? Sind neue Formen der öffentlichen Auseinander­setzungen erforderlich?  Das sind die Fragen, die an vier Abenden von allen seiten beleuchtet werden.

Den Auftakt macht das Goethe-Haus am 28. Mai. Unter dem Titel "Romantische Invektiven?" diskutieren der Literaturwissenschaftler Günter Oesterle und die Soziologin Sonja Engel darüber,  wie man in der Epoche der Romantik mit den Extremen umging.

Im Haus am Dom wird am Montag, 4. Juni, erforscht, wo die „goldene Mitte“ beginnt und endet, wo das De­vi­ante, das Extreme, das Ge­fähr­liche in der Reli­gion anfängt. Manch einer hält Religion ja schon an sich für extrem, und manch Hochreligiöser die Rän­der seiner Religion, dort wo sie sich mit den säkularen Gesellschaften verbindet, für nicht mehr religiös. Es diskutieren Vertreter von Islam und Christentum, etwa der Autor Michael Blume, Stuttgart, („Islam in der Krise“ ), der Islam-Wissenschaftler Bekim Agai (Frankfurt) und die Wissenschaftlerin Manuela Kalsky. Die Moderation übernimmt der Direktor des Hauses am Dom, Joachim Valentin.

In der Evangelischen Akademie findet am Montag, 11. Juni, der Abend der Stiftung Polytechnische Gesellschaft statt, debattiert wird über die "Kunst der Mitte - Bildung, Sprache, Umgangsformen".

Im Literaturhaus Frankfurt geht die Reihe der Hausgespräche am Montag, 18. Juni, zuende mit dem Thema "`Glotz nicht so romantisch`- Aufruhr und Literatur". Alle Diskussionsabende gegen von19:30-21:30 Uhr. Der Eintritt ist frei.