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Akzente gesetzt und Debatten angestoßen

Haus am Dom blickt zufrieden auf den Wahlkampf zurück
Akzente gesetzt und Debatten angestoßen
Akzente gesetzt und Debatten angestoßen
© A. Zegelman / Bistum Limburg

Während Deutschland über den Ausgang der Wahl spricht und die Parteien sondieren, blickt man im Haus am Dom zufrieden zurück auf die vergangenen Wochen. Mit zahlreichen Diskussionsveranstaltungen ist es einmal mehr gelungen, eine Plattform für politische Diskussion und Information zu bieten. So berichteten zum Beispiel Politikerinnen und Politiker mit Migrationsgeschichte von ihren Wegen in die noch immer sehr "weiß" geprägte Politik, Wirtschaftsexperten stritten über soziale Gerechtigkeit in einer Arbeitswelt nach Corona, und Akteure aus der Landwirtschaft benannten den hohen Preis der Massentierhaltung. Viele weitere aktuelle Veranstaltungen sind in unserer Mediathek abrufbar unter www.youtube.com/hausamdom. Unseren kostenlosen Podcast-Kanal "Haus am Dom" finden Sie auf Spotify, iTunes, Amazon Music und Deezer.

Hier finden Sie einen Überblick über die spannendsten Debatten vor der Bundestagswahl 2021, natürlich mit Video:

POLITIK(ER*INNEN) ZUR STÄRKUNG VON DIVERSITÄT UND PARTIZIPATION

Schwarze Politiker*innen sprechen über ihre individuellen und vielfältigen politischen Angebote und auch über die gleichberechtigte politische Teilhabe und Partizipation aller Menschen. Die Diskussion ist von der Verwirklichung der SDG 16, Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen sowie der zentralen politischen Forderung ­„Demokratie jetzt – Wahlrecht für alle!“ geprägt.

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ICH BIN DABEI – VIELFALT IN DER KOMMUNAL- UND BUNDESPOLITIK?

Vertreter*innen aus allen großen Parteien der Stadt Frankfurt am Main, die selbst eine (relativ kurze) Migrationsbiografie haben, geben positive Beispiele, wie Herausforderungen bezüglich Fragen der Teilhabe, und politischen Engagements in einer pluralen Stadtgesellschaft gelingen kann. Mit: - Omar Shehata (SPD Stadtverordneter), Hilime Arslaner-Gölbașı (Bündnis 90/Die Grüne Stadtverordnetenvorsteherin), Pearl Hahn (Die Linke, Stadtverordnete), Anita Akmazda (CDU Stadtverordnete).

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PILLEN VOR DIE SÄUE

Die Zustände in den Schlachtfabriken sind problematisch, doch auch Praktiken wie der Import von Tierfutter (Soja aus Brasilien), die zu dichte Haltung von Tieren, die massenweise Antibiotika bekommen, Gülle und Überdüngung und die Gefährdung von lokalen Märkten führen dazu, dass die Massentierhaltung für den Menschen teuer wird. Welche Rolle spielt das Bundeslandwirtschaftsministerium? Mit: Dr. Rupert Ebner (Autor von „Pillen vor die Säue“), Dr. Madeleine Martin (Tierschutzbeauftragte des Landes Hessen), Anton de Bruyn (Chefkoch, Emma Metzler) und Dr. Kathrin Goebel (Hofgut Oberfeld).

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ZUKUNFT DER ARBEIT NACH CORONA

Die Coronakrise birgt auch arbeitspolitische Chancen: Home Office, faire Lieferketten, Viertagewoche, Sorgearbeit vor Industriearbeit, erweiterte Arbeitnehmer*rechte, Wirtschaftsdemokratie, Aufwertung der Pflege, digitalisiertes Arbeiten, Grundeinkommen, nachhaltig-tariflich gesicherte Arbeit statt prekäre Ausbeutung, wie zum Beispiel in der Fleischindustrie. Der Corona-Kapitalismus ist kein Schicksal. Es braucht eine demokratische Offensive in der Arbeitswelt, die die Chancen einer deutlichen Stärkung der Mitbestimmung der Beschäftigten umsetzt. Mehr soziale Sicherheit und Solidarität sind gefragt, gerechtere Besteuerung von Kapital und Arbeit und ein Ausbau des Genossenschaftswesens. Bei all dem kann ein christliches Menschenbild Orientierung geben.

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FORUM GLOBALE GERECHTIGKEIT

Die Corona-Pandemie wirkt auch als Ungleichheitsvirus. Die Krise zeigt wie im Brennglas, wie sehr das globale Finanz- und Wirtschaftssystem die Ungleichheiten vertieft. Aufgrund fehlenden politischen Willens, einer chronischen Unterfinanzierung der öffentlichen Haushalte mangelt es, insbesondere im globalen Süden, an guten staatlichen Gesundheits-, Bildungs- und sozialen Sicherungssystemen. Kombiniert mit Arbeitslosigkeit trifft dies vor allem in Armut lebende Menschen. Die Corona-Pandemie muss ein Weckruf sein, extreme Armut und Ungleichheit endlich bei der Wurzel zu packen. Dafür brauchen wir ein neues globales Finanz- und Wirtschaftssystem, das die Macht und den Einfluss großer Konzerne reduziert, an dem Beschäftigte, Erzeuger, Verbraucher*innen und andere zivilgesellschaftliche Akteursgruppen politisch gleichberechtigt teilhaben, das Gewinne unter Beachtung planetarischer Grenzen erwirtschaftet und von Anfang an gerecht verteilt. Wie kann diese nötige Finanzwende gelingen? Darüber diskutieren meinungsführende Bundestagsabgeordnete mit Akteuren der „Bürgerbewegung Finanzwende“.

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Gespräch mit Olaf Scholz

Im Mai 2021 war SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz auf Einladung der Frankfurter Rundschau im Haus am Dom und musste sich von Chefredakteur Thomas Kaspar fragen lassen, ob seine Partei bei der Wahl überhaupt noch eine Chance habe.

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DISKUSSION MIT ANNALENA BAERBOCK

Grünen-Kanzlerkandidatin Annalena Baerbock war im Juli auf Einladung der Frankfurter Rundschau im Haus am Dom und diskutierte mit Chefredakteur Thomas Kaspar und der Stellvertretenden Chefredakteurin Karin Dalka sowie mit Zuschauerinnen und Zuschauern.

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