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Gut zu hören: Katholische Akademie feiert Podcast-Erfolge

Gut zu hören: Katholische Akademie feiert Podcast-Erfolge
Gut zu hören: Katholische Akademie feiert Podcast-Erfolge
Dank digitaler Angebote erreicht die Katholische Akademie auch ein jüngeres Publikum – wie zum Beispiel Podcast-Fan Laura-Maria Joksimovic. © A. Zegelman / Bistum Limburg

Fast 100 Folgen – und kein Ende in Sicht: Der erst im April 2020 eröffnete Podcast-Kanal der Katholischen Akademie Rabanus Maurus ist ein gutes Beispiel dafür, wie pandemiebedingt ins Netz verlegte Kulturangebote die Reichweite erhöhen können. „Gerade haben wir mit unseren Podcasts die 30.000 Klicks geknackt“, sagt Akademie-Direktor Prof. Joachim Valentin.

Die in der Frankfurter Altstadt ansässige Akademie ist mit ihrem Kanal „Haus am Dom“ bei Spotify, iTunes, Deezer und neuerdings auch Amazon Music zu finden. Regelmäßig gehen neue Folgen online, die kostenlos abgerufen werden können – über einen der genannten Dienste und auch direkt auf der Webseite des Hauses am Dom. Das Angebot ergänzt den lebendigen YouTube-Kanal (@hausamdom), der eigentlich schon seit 2008 existiert, aber mit Ausbruch von Corona eine völlig neue Bedeutung bekam: Allein in diesem Jahr erreichten die Videos schon weit mehr als 60.000 Zuschauer.

Junge klicken lieber

Durch digitale Angebote gelingt es der Katholischen Akademie, ein neues Publikum anzusprechen – und die Reichweite ihrer Kulturveranstaltungen maßgeblich zu erhöhen. „Dass wir via Podcast mit unseren Lesungen, Performances, Vorträgen und Diskussionen so viele und wöchentlich mehr Menschen erreichen, freut uns vor allem deshalb, weil wir es hier mit der für diese Kanäle klassischen Hörerschaft unter 40 zu tun haben“, sagt Prof. Valentin. Diese jungen Menschen sind immer seltener bei kirchlichen Veranstaltungen anzutreffen, finden aber dank der Digitalangebote eine einfache Zugangsmöglichkeit zu den Inhalten.

Timo Michael Keßler, seit 2014 Video-Redakteur der Katholischen Akademie, verantwortet die technische Umsetzung der Podcasts. Dabei profitiert er davon, dass noch immer so gut wie jede Veranstaltung der Akademie live im Internet übertragen wird. Die Mitschnitte bilden die Basis der Podcasts. In seinem professionellen Tonstudio schneidet Keßler das Material und sorgt durch gut akzentuierte Cuts dafür, dass aus abendfüllenden Veranstaltungen zwischen 30- und 60-minütige Hörstücke werden. Auch die vielstündigen Mitschnitte ganzer Fachtage kürzt er, um sie hörbar zu machen. „Beim Schneiden kommt es darauf an, die wichtigen Themen zu bündeln und einen Spannungsbogen zu erzeugen, so dass die Zuhörer dranbleiben“, sagt der Profi.

Gut investierte Zeit

Das kostet Zeit, doch es lohnt sich: Allein in diesem Jahr schalteten bisher mehr als 12.000 Zuhörerinnen und Zuhörer ein. Gut laufen stets Themen, die aktuelles Zeitgeschehen kritisch hinterfragen – zum Beispiel eine Folge zu Verschwörungstheorien, die auch die bei Querdenkern beliebte Legende thematisierte, Bill Gates profitiere von Impfungen gegen Corona. Diese Folge erreichte innerhalb kürzester Zeit mehrere tausend Klicks.

Der Podcast-Kanal „Haus am Dom“ ist kostenlos und frei zugänglich zu finden …

 

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