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Im Haus am Dom freut man sich aufs Live-Publikum

Ab heute, 1. Juli, ist bei Veranstaltungen wieder Präsenzpublikum zugelassen
Im Haus am Dom freut man sich aufs Live-Publikum
Im Haus am Dom freut man sich aufs Live-Publikum
Das Haus am Dom liegt mitten in der Frankfurter Altstadt. © A. Zegelman / Bistum Limburg

Seitdem klar war, dass Kulturbetriebe wieder öffnen dürfen, wurde im Haus am Dom gerechnet. Denn in der Altstadt-Kulturlocation wird künftig ein intelligenter digitaler Sitzplan eingesetzt. Er sorgt dafür, dass bei Sitzplatzbuchungen automatisch umliegende Plätze geblockt werden. Das garantiert den nötigen Abstand zwischen den Gästen. Nun sind die Arbeiten daran so gut wie abgeschlossen, das Hygiene-Konzept steht ebenfalls – und Direktor Prof. Joachim Valentin und Geschäftsführerin Andrea Hörner freuen sich darauf, ab heute, 1. Juli, wieder Publikum zu den Veranstaltungen im Haus am Dom begrüßen zu dürfen.

„Endlich können wir uns wieder direkt in die Augen schauen und Diskussionen direkt und nicht nur via Chat-Funktion führen“, sagt Prof. Valentin. „Dafür ist unser Haus gemacht, auch wenn wir in den vergangenen 14 Monaten via Video und Podcast viel neues Publikum gewonnen haben.“ Auch Andrea Hörner fiebert den ersten Veranstaltungen mit Live-Publikum entgegen: „Ich finde es klasse, dass wieder Leben ins Haus kommt und wieder sichere Begegnungen möglich sind.“

Den Auftakt macht die Diskussionsrunde „Europa und die Medien“ am heutigen Donnerstag, 1. Juli, um 19.30 Uhr im Giebelsaal. Simon Strauß von der jungen Denkinitiative „Arbeit an Europa“ wird mit den Journalisten Anna Maria Wallner (Wien), João Francisco Gomez (Lissabon), Hans Erik Havsteen (Kopenhagen) und Livia Gerster (Frankfurt) über die europäische Medienlandschaft sprechen. Tickets können über das System Reservix gebucht werden.

Deutschlands einziger katholischer Literaturpreis, der SCIVIAS, wird am Freitag, 2. Juli, um 18 Uhr im Großen Saal vergeben. Das Thema lautet "Risikogebiet - Was Krisen aus uns machen". Verliehen wird der Preis von Katholischer Akademie und Diözesanbildungswerk in diesem Jahr an Ursula Seeger für ihren Text „Der Jaguar“. Ein 2. Preis geht an Angelika Lichteneber mit ihrem Text "Willkommen zuhause" (Tickets). Beide Autorinnen werden ihre Geschichten lesen.

Am Sonntag, 4. Juli, 11 Uhr, öffnet die LiteraturLounge ihre Türen, diesmal zum Buch „In zwangloser Gesellschaft“ von Leonhard Hieronymi, in dem sich ein junger Mann auf die Suche nach auf unheimliche Weise verschwundene Menschen macht (Tickets).

Ebenfalls am Sonntag, 4. Juli, 19 Uhr, folgt die Lesung „… sah ich meinen Vater zum ersten Mal in meinem Leben weinen“ – es geht um die Schicksale von etwa 20.000 jüdischen Kindern, die 1938 mit einer außergewöhnlichen Rettungsaktion außer Landes gebracht wurden (Tickets).

„Das Lied vom traurigen Sonntag“ spielen Pianist Georgi Mundrov und Schauspielerin Franziska Junge am Montag, 12. Juli, um 19.30 Uhr. Bei der Lesung mit Musik geht es um eine Geschichte von Liebe und Tod, die auf wahren Begebenheiten im Budapest der 30er Jahre beruht (Tickets).

Ein besonderes Highlight ist sicher die Lesung auf der Dachterrasse mit Petra Roth am Mittwoch, 14. Juli, um 19.30 Uhr. Die ehemalige Oberbürgermeisterin Frankfurts liest in der Reihe „Frankfurt liest ein Buch“ aus dem Roman „Scheintod“ von Eva Demski (Tickets).

Direktor Joachim Valentin freut sich außerdem, dass auch in diesem Jahr vom 23. Juli bis 15. August auf der Dachterrasse das beliebte Freiluftkino stattfinden kann – natürlich unter Einhaltung der geltenden Corona-Regeln. Der Vorverkauf dafür startet in den nächsten Tagen, weitere Informationen gehen Ihnen gesondert zu.

Am 26. Juli (bis 8.10.21) startet mit „Christus finden im Alltag“ zudem die erste Post-Lockdown-Ausstellung im Haus am Dom: Julian Kania zeigt Fotografien zur Frage, wo uns Spiritualität im Alltag begegnet. Die Vernissage findet am 30. Juli, 18 Uhr, statt; außerdem gibt es Führungen. Weitere Informationen sind hier zu finden. Eine Anmeldung im Vorfeld ist nicht nötig, eventuell kann es zu kurzen Wartezeiten kommen. 

Übrigens, auch alle Fans des kostenlosen Livestream-Programms dürfen sich freuen: Bis auf weiteres werden nahezu alle Veranstaltungen hybrid stattfinden und wie gewohnt auf dem YouTube-Kanal des Hauses am Dom (www.youtube.com/hausamdom) übertragen. Unseren kostenlosen Podcast-Kanal finden Sie auf Spotify, Deezer und iTunes.

Eine Übersicht aller Veranstaltungen gibt es auf www.hausamdom-frankfurt.de, der Direktlink zum Ticketshop bei Reservix lautet www.hausamdom.reservix.de. Das Haus am Dom, Domplatz 3 in Frankfurt, ist telefonisch unter (069) 800 87 18 – 501 erreichbar.

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