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Wie wollen wir einander begegnen?

Erfahrungen und Ausblicke der jungen Generation
Wie wollen wir einander begegnen?
Wie wollen wir einander begegnen?
Die Pandemie ist für die junge Generation eine ganz besonders prägende Erfahrung. © Gabriella Clare Marino

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Franfurter Hausgespräche

Zusammenkommen - Alte Sehnsucht neu entdeckt

Wie wollen wir einander begegnen? Erfahrungen und Ausblicke der jungen Generation

 

19.5.21, 19.30 Uhr, Haus am Dom

Seit dem März 2020 ist auch die junge Generation in einer außergewöhnlichen Lage und macht völlig neuartige Erfahrungen. Sie hat Schulschließungen und Fernunterricht erlebt und konnte streckenweise nur digital miteinander kommunizieren. Feste, Partys, aber auch unspektakuläre, kleinere, direkte Begegnungen waren zweitweise nicht möglich. Bis in die Gegenwart ist ein eingeschränktes Begegnungsverhalten gefordert – und das in einem besonders kontaktfreudigen Lebensalter. Wie hat die junge Generation diese Einschränkungen erlebt? Was hat sie selbst beeinträchtigt? Was haben Jugendliche aber auch an neuen Formen entwickelt? Welche neuen Einsichten haben sie aus ihren einschneidenden Erlebnissen gewonnen? Was bleibt aus der noch frischen Erfahrung als Prägung für das eigene Lebenskonzept? Wie hat die Zäsur einer tiefen Krise auf das Denken und das Verhalten der jungen Leute gewirkt? Welche Formen von Begegnung und Austausch werden heute gepflegt? Und welche Formen des Zusammenkommens scheinen auch in Zukunft praktikabel, verantwortbar und auch reizvoll?

Prof. Dr. Sabine Andresen, Professorin für Sozialpädagogik und Familienforschung an der Goethe-Universität Frankfurt
Dr. Felix Steiner, Studienrat am Goethe-Gymnasium
Carl-Philipp Spahlinger, Student, ehemaliger Stadtteil-Botschafter der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Solveig Tränkner, Schülerin, Teilnehmerin am Programm Digitechnikum der Stiftung Polytechnische Gesellschaft
Analina Pitel, Schülerin, ehemalige Diesterweg-Stipendiatin der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Moderation: Prof. Dr. Roland Kaehlbrandt, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Polytechnische Gesellschaft

Falls die Veranstaltung mit Präsenz stattfinden kann, ist der Eintritt frei.

 

Weitere Termine:

In dem monatelangen Verzicht auf physischen Kontakt und auf das Zusammenkommen in spontanen Großgruppen haben wir alle ermessen können, wie lebensnotwendig doch das auch leibliche Zusammenkommen und Zusammensein für uns ist. In einem einzigartigen Experiment haben wir den Kontrast zwischen vermittelten und unvermittelten Gesellungsformen erfahren.

Die Sprödigkeit und Künstlichkeit des Kontakts auf noch so guten technischen Plattformen wird uns als Lebenserfahrung in Erinnerung bleiben. Sie hat uns Zeitgenossen im Umkehrschluss aber auch das Lebenselixier der direkten Begegnung vor Augen geführt. Was kennzeichnet die direkte Begegnung? Woher rührt das tiefe Bedürfnis nach dem Austritt aus der Zurückgezogenheit, nach öffentlichem Raum, nach spontaner Gesellung? Welche Energie, welche Kraft, welche Anregung liegt in Begegnungen begründet? Welche Rollen und Formen hat das Zusammenkommen in früheren Zeiten ein- und angenommen? Und welche neuen Formen des Zusammenkommens müssen wir nach unseren kollektiven Erfahrungen der Gefährdung entwickeln?

Diesen Fragen gehen die Frankfurter Hausgespräche 2021 in verschiedenen thematischen Ausprägungen nach.

Über die Frankfurter Hausgespräche

Seit 2010 veranstalten vier namhafte Frankfurter Institutionen zusammen die Frankfurter Hausgespräche: Haus am Dom, Stiftung Polytechnische Gesellschaft Frankfurt, Jüdisches Museum Frankfurt und Freies Deutsches Hochstift. An vier öffentlichen Diskussionsabenden wird dabei ein gemeinsames Thema aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet. Stets mit der Maxime, die Gegenwart mit einem Blick in die Vergangenheit und Gedanken an die Zukunft zu verbinden. Weitere Informationen: www.frankfurter-hausgespraeche.de.

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