Ausstellung „Mich zwingt nichts als die Liebe“
Vernissage zur Ausstellung „Mich zwingt nichts als die Liebe“
Frankfurter Buchmesse: Ehrengast Tschechien, Ausstellung vom 3.10.–26.11.2026
Vernissage mit Radka Denemarková am 2. Oktober, 2026, 18.00 Uhr im Haus am Dom
"Mich zwingt nichts als die Liebe" (B.N.) – Literatur aus Tschechien von Božena Němcová bis Radka Denemarková
Ausstellung im Haus am Dom vom 3. Oktober bis 26. November 2026
Die Ausstellung konzentriert sich auf die Literatur des weiblichen Widerstands von Božena Němcová bis Radka Denemarková.
Es handelt sich um die erste Präsentation tschechischer Literatur von Frauen in diesem Kontext im Ausland. Die Ausstellung entsteht unter der Leitung von Michal Stehlik, Direktor des Prager Denkmals für nationale Literatur in Zusammenarbeit mit der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität und der Frankfurter Buchmesse, auf der die Tschechische Republik im Jahr 2026 Ehrengast sein wird. Sie wird im Haus am Dom, Frankfurt, erstmalig zu sehen sein.
Vier Themenbereiche lassen sich quer durch die tschechische Literatur verfolgen: Nationalismus und Patriarchat, Widerstand gegen autoritäre Regime, Mehrsprachigkeit und sprachliche Experimente sowie die Themen Gewalt, Trauma und Zeugnis. Jedes dieser Themen wird durch Werke von Autorinnen und Autoren veranschaulicht, die sich zu verschiedenen Zeiten damit beschäftigt haben. Das Projekt zeigt somit nicht nur die Stärke der weiblichen literarischen Tradition, sondern auch ihren Dialog mit männlichen Persönlichkeiten der tschechischen Kultur.
Die Vernissage der Ausstellung wird vom Programmdirektor der Messe, Martin Krafl, eröffnet. Über die Ausstellung spricht Libuše Heczková, Literaturhistorikerin an der Philosophischen Fakultät der Karlsuniversität und Mitautorin des Ausstellungskonzepts. An der Eröffnung nimmt außerdem die bedeutende Schriftstellerin Radka Denemarková teil, die ihr Buch „Čokoládová krev“ im Rahmen einer kurzen Diskussion vorstellen wird, die von Lisa Straßberger, Studienleiterin im Haus am Dom, moderiert wird.
Der Eintritt ist frei. Über eine Anmeldung würden wir uns freuen: hausamdom@bistumlimburg.de
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AUSSTELLUNG „Mich zwingt nichts als die Liebe“ – Božena Němcová. Literatur aus Tschechien von Božena Němcová bis Radka Denemarková
3.10.–26.11.2026
Die Ausstellung versteht sich als Dialog zwischen Božena Němcová, der ersten bedeutenden Schriftstellerin und öffentlichen Intellektuellen Tschechiens, und Radka Denemarková, einer markanten zeitgenössischen Autorin, die sich mit den politischen, sozialen und geschlechtsspezifischen Fragen der Gegenwart auseinandersetzt. Beide Autorinnen haben mit ihren Werken gesellschaftliche Normen, politischen Druck und kulturelle Stereotypen überwunden. Vier Themenbereiche lassen sich quer durch die tschechische Literatur verfolgen: Nationalismus und Patriarchat, Widerstand gegen autoritäre Regime, Mehrsprachigkeit und sprachliche Experimente sowie die Themen Gewalt, Trauma und Zeugnis. Das Projekt zeigt somit nicht nur die Stärke der weiblichen literarischen Tradition, sondern auch den Dialog mit männlichen Persönlichkeiten der tschechischen Kultur.
Die Ausstellung entsteht in Zusammenarbeit mit dem Denkmal für nationale Literatur.
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Verantwortlich sind:
- Radka Denemarková, Schriftstellerin
- Libuše Heczková, Literaturhistorikerin Karlsuniversität, Kuratorin
- Martin Krafl, Programmdirektor Ehrengast Tschechien bei der Frankfurter Buchmesse
- Michal Stehlík, Direktor des Denkmals für nationale Literatur, Kurator
- Lisa Straßberger, Studienleiterin im Haus am Dom, Moderation, Kuratorin
- Jana Fottová, Produktion
- Jan Kieweg, PR
- Pavel Ševčík, Grafikdesign