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14 Februar
Maria Stewart

Krise des Völkerrechts und die Re-Konfiguration einer neuen Weltordnung

Datum
Uhrzeit 14:00h - 17:00h

Krise des Völkerrechts und die Re-Konfiguration einer neuen Weltordnung

Raum der Begegnung, des Austauschs und des globalen Lernens

Samstag, 14. Februar 2026, 14 - 17 Uhr

Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure der Zivilgesellschaft in Deutschland, Personen aus der Diaspora mit Migrationsgeschichten sowie Studierende, Forschende und Hochschullehrende zusammenzubringen.

In den ersten 45 Tagen des Jahres 2026 haben eine Reihe internationaler Ereignisse die tiefgreifende Krise des Völkerrechts sowie der multilateralen Institutionen offengelegt, die zur Sicherung von Frieden, Selbstbestimmung der Völker und der Geltung der Menschenrechte geschaffen wurden. Die Normalisierung militärischer Aggressionen, die opportunistische Instrumentalisierung des Völkerrechts sowie der Aufstieg des Faschismus zwingen zu einer kritischen Auseinandersetzung mit einer beschleunigten Re-Konfiguration der globalen Weltordnung.

In diesem Kontext nimmt Lateinamerika eine zentrale Rolle in den globalen geopolitischen Auseinandersetzungen ein. Es stellen sich grundlegende Fragen zu den Auswirkungen der militärischen Aggression gegen Venezuela auf die lateinamerikanische Region. Diese Fragen eröffnen ein Analysefeld, das über den konkreten Konflikt hinausgeht und auf historische Machtverhältnisse, Extraktivismus, Kolonialität und internationale Hegemonie verweist.

Die Diskussion wird durch Beiträge folgende Referentinnen und Referenten bereichert:

  • Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez-Rodríguez, Soziologin (Goethe-Universität Frankfurt am Main), mit einer Analyse der Kolonialität der Macht, wie sie sich gegenwärtig in den Handlungen der Vereinigten Staaten widerspiegelt.
  • Iván Egido, Ökonom und Menschenrechtsexperte, Mitglied der Lateinamerikagruppe Frankfurt, mit einem Beitrag zur Auseinandersetzung um Hegemonie und zur neuen internationalen Ordnung.
  • Peter Emorinken-Donatus, Journalist und Umweltaktivist, Gründer von Care & Repair – Decolonial Think-Tank For Environmental Justice sowie Preisträger des taz Panter-Preises 2022, mit einer Reflexion zu Extraktivismus und kolonialer Kontinuität.

Kooperation:

  • Arbeitsgemeinschaft der Migrant:innen- und Diaspora-Organisationen in Hessen (AG MDO)
  • Goethe-Universität Frankfurt am Main
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