Warschau 1944 – „wir wollten frei sein und diese Freiheit uns selbst verdanken“
22. August 2025
18:00-20:00 Uhr
Haus am Dom
Die Ausstellung widmet sich dem Warschauer Aufstand von 1944 – einem zentralen Ereignis in der polnischen Erinnerungskultur. Vom 1. August bis zum 2. Oktober 1944 leisteten Kämpferinnen und Kämpfer der polnischen Armee sowie Teile der Zivilbevölkerung Widerstand gegen die deutsche Besatzung. Der Aufstand endete nach 63 Tagen mit der Kapitulation. Es folgten Massenmorde durch die deutschen Besatzungstruppen und die nahezu vollständige Zerstörung Warschaus.
Auch Frankfurt hat eine besondere Verbindung zum Warschauer Aufstand: Die meisten der 1616 Häftlinge, die im KZ "Katzbach" in den Frankfurter Adlerwerken waren, wurden während des Warschauer Aufstandes festgenommen. Somit ist ihr Grab auf dem Frankfurter Hauptfriedhof vermutlich das größte außerhalb Warschaus.
Dr. Andrzej Kaluza führt durch die Ausstellung. Im Anschluss folgt ein Gespräch zu den Unterschieden und Gemeinsamkeiten in der polnischen und deutschen Erinnerungskultur.
Kooperation:
Geschichtsort Adlerwerke: Fabrik, Zwangsarbeit, Konzentrationslager und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
Landesinitiative Polnischsprachiger Eltern und Familien Hessen e. V. – LPEF e.V.
Katholische Akademie Frankfurt