Frankfurt
Der Welt und Kamera ein offenes Gesicht zeigen
Ernst, lächelnd oder doch lieber eine Grimasse schneiden? Egal, Hauptsache, mitmachen – und offen dabei sein. Die Aktion „Gesichter gegen rechts“ lädt zum Fotoshooting ins Haus am Dom, und zwar im Rahmen der Finissage zur Ausstellung „AKUT - Fotografische Perspektiven aus der Region Frankfurt Rhein-Main“. Am Freitag, 13. Februar, kann man sich zwischen 18 und 21 Uhr fotografieren lassen. Entweder bucht man sich dafür ein Zeitfenster auf der Webseite von "Gesichter gegen rechts" - oder kommt spontan und bringt ausreichend Zeit mit. Buchen und mehr erfahren kann man auf https://gesichtergegenrechts.org.
Die Teilnahme ist kostenlos für die Fotografierten. Wer mitmacht, darf sich auf ein professionelles Kurz-Portraitshooting freuen und die Bilder anschließend auch selbst nutzen, zum Beispiel auf Social Media oder für andere private, nichtkommerzielle Zwecke. Außerdem stimmen die freiwilligen Models zu, dass die Kampagne die Portraitaufnahmen für Öffentlichkeitsarbeit, Online- und Printmedien nutzen darf. Dafür unterschreiben die Teilnehmenden im Vorfeld oder vor Ort eine Einverständniserklärung. Die Bilder werden ausschließlich für die Kampagne benutzt, nicht an Dritte weitergegeben und nicht kommerziell genutzt.
„Gesichter gegen Rechts“ ist ein unabhängiges, nicht-kommerzielles Fotoprojekt, das Anfang 2025 von den Fotograf:innen Anne Manke und Kai Mattern ins Leben gerufen wurde. Das Projekt macht Menschen sichtbar, die sich klar für Demokratie, Vielfalt, Respekt und ein friedliches Miteinander einsetzen - mit einem Portraitfoto, einem Statement und ganz viel Haltung.
Über die Ausstellung AKUT
Die Ausstellung AKUT läuft seit 12. Dezember 2025 im Haus am Dom und endet mit der Finissage am 13. Februar. Zu sehen sind fotografische Perspektiven aus der Region Frankfurt Rhein-Main: Siebzehn Mitglieder der FREELENS Regionalgruppe Rhein-Main – Fotografinnen und Fotografen aus der Region – präsentieren Arbeiten, die Frankfurt Rhein-Main fotografisch beleuchten, reflektieren und hinterfragen. Die Ausstellung richtet den Blick auf die Dynamiken der Region und ihre Bedeutung für gesellschaftliche, politische und ökologische Fragen der Gegenwart. Sie findet parallel zur Ernennung von Frankfurt Rhein-Main als World Design Capital 2026 statt und leistet damit einen Beitrag zum Diskurs über Zusammenleben, Demokratie und Design. In einer Zeit zunehmender Geschwindigkeit und gesellschaftlicher Herausforderungen macht AKUT die Dringlichkeit des Moments sichtbar. Die gezeigten Arbeiten dokumentieren gesellschaftliche Konflikte, ökologische Herausforderungen und persönliche Grenzerfahrungen – dokumentarisch, abstrakt oder inszeniert. Jede Aufnahme wird so zum Zeugnis eines entscheidenden Moments. Das Haus am Dom bietet als zentraler Ort für gesellschaftlichen Austausch den idealen Rahmen für die Ausstellung. Begleitend finden Vorträge und Veranstaltungen statt, die die gezeigten Themen vertiefen.